Bildungsverfall stoppen!
10 Punkte für eine erfolgreiche Schule in Rheinland-Pfalz

BildungGute Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft unseres Landes. Ein leistungsfähiges Bildungssystem braucht Mut zur Konzentration auf das Wesentliche, klare fachliche Standards und eine Kultur, die Leistungsbereitschaft belohnt. Unsere Bildungspolitik scheitert dort, wo diese Maßstäbe aufgegeben werden zugunsten ideologischer Konzepte.  Daher fordern wir als Team Freiheit zehn Punkte für eine erfolgreiche Kehrtwende in der Bildungspolitik:
Kein Schulbesuch ohne ausreichende Sprachkenntnisse

Wer Kinder ohne ausreichende Deutschkenntnisse in den Regelunterricht schickt, nimmt gescheiterte Bildungkarrieren in Kauf. Kinder, die dem Unterricht sprachlich nicht folgen können, müssen daher zunächst gezielten Sprachunterricht erhalten, bevor sie am regulären Schulbetrieb teilnehmen.

Jedes Kind muss die Schulform besuchen, die seinem Leistungsstand und seinen Fähigkeiten entspricht. Dafür ist eine verbindliche Grundschulempfehlung auf Basis von Noten notwendig. Die Durchlässigkeit unseres Schulsystems lässt spätere Korrekturen jederzeit offen. Homeschooling ist ergänzend unter klar definierten Bedingungen als Option zuzulassen.

Der Unterricht darf nicht weiter mit beliebigen Themen und Projekten überfrachtet werden. Schule muss sich auf ihren Kernauftrag konzentrieren. Insbesondere in der Grundschule bedeutet das, Rechnen, Lesen und Schreiben in den Mittelpunkt zu stellen. Konsequent und ohne Ablenkung durch Handys oder andere digitale Endgeräte.

Eine weitere Absenkung des Leistungsniveaus ist nicht hinnehmbar. Schule braucht wieder den Mut, Leistungsbereitschaft zu belohnen, mit fachlicher Tiefe und klaren Anforderungen. Inhalte müssen grundsätzlich Vorrang vor Methoden, Projekten und pädagogischen Modetrends haben.

Lehrkräfte sind der zentrale Schlüssel zum Lehrerfolg und dürfen nicht auf die Rolle bloßer Lernbegleiter reduziert werden. Ihre pädagogische Autorität ist klar zu stärken, nicht zu relativieren. Dafür müssen sie spürbar von Verwaltung- und Dokumentationsaufgaben entlastet werden, damit wieder mehr Zeit für Unterricht und pädagogische Arbeit bleibt.

Der Einsatz nicht oder nur unzureichend qualifizierter Aushilfslehrkräfte ist deutlich zu reduzieren. Ebenso ist fachfremder Unterricht durch nicht grundsändig ausgebildete Lehrkräfte konsequent zu begrenzen. Hohe Unterrichtsqualität setzt eine fachliche Qualifikation voraus.

Immer heterogenere Klassen machen individuelle Förderung faktisch unmöglich. Differenzierung darf nicht länger innerhalb überforderter Lerngruppen simuliert werden, sondern muss wieder strukturell erfolgen. Ein stärker gegliedertes Schulsystem ist Voraussetzung für passgenaue Förderung und erfolgreichem Unterricht.

Inklusion muss sich an den Interessen aller Beteiligten orientieren und darf nicht ideologisch überfrachtet werden. Starre Vorgaben helfen weder Kindern mit Beeinträchtigungen noch ihren Mitschülern oder den Lehrkräften. Entscheidend ist, was im jeweiligen Fall dem Lernerfolg und dem Wohl der Kinder tatsächlich dient.

Die Bildungsverwaltung muss deutlich verschlankt werden. Die untere Schulaufsichtsbehörde ist zu schließen, nicht verfechtbare Aufgaben sind zentral im Bildungsministerium zu bündeln. Weniger Bürokratie schafft mehr Klarheit, Verantwortung und Handlungsspielraum an den Schulen.Die Bildungsverwaltung muss deutlich verschlankt werden. Die untere Schulaufsichtsbehörde ist zu schließen, nicht verfechtbare Aufgaben sind zentral im Bildungsministerium zu bündeln. Weniger Bürokratie schafft mehr Klarheit, Verantwortung und Handlungsspielraum an den Schulen.

Familien müssen so gestärkt werden, dass sie ihre grundlegenden Erziehungsaufgaben wieder selbst wahrnehmen können. Schulen dürfen nicht länger Aufgaben übernehmen müssen, die außerhalb ihres eigentlichen Bildungsauftrags liegen. Schule ist kein Reparaturbetrieb für gesellschaftliche Fehlentwicklungen.

Autor: Michael Frisch / 11-02-2026